Röhrenjeans

Die Röhrenjeans war nie wirklich out und doch zählt sie zu den Kleidungsstücken, die sich praktisch in jeder Teenager- oder Twen-Generation ihre Idole suchen und den Trend dann erst wieder hip werden, um schließlich im Mainstream anzukommen. Waren vor gut zehn Jahren noch Baggy-Jeans von Marken wie „Fubu“ oder „Southpole“ komplett der Renner, sind es nun die Tight Jeans oder Skinny Jeans, die das Straßenbild prägen. Waren es zu Beginn der Nullerjahre Bands wie Bloc Party und The Killers mit ihren jeweiligen Frontmännern (die zunächst eher abseits des Mainstreams Erfolge feierten, bevor sie einem größeren Publikum geläufig wurden), die die Röhrenjeans als stylisches Accessoire erneut etablierten.

Hipster-Lexikon: Röhrenjeans

Doch die neuen „Jungen Wilden“ griffen nur das wieder auf, was auch schon Generationen zuvor getragen hatten. So könnten man sich große Acts, wie die Ramones oder auch The Rolling Stones um Frontmann Mick Jagger ohne die Röhrenjeans nicht vorstellen. Auch Tom Petty, Neil Young und die Grunge-Helden von Nirvana trugen am liebsten zerschlissene Jeans, die hauteng an den Beinen saßen. Doch für die „Röhre“ gilt nach wie vor, ob Hipster, Musiker oder Celebrity, nicht jeder kann es tragen.

Mehr Begriffe gibt es hier: Hipster-Lexikon

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