Späti (Spätkauf): Hipster-Lexikon

Ach ja der Späti (eigentlich: Spätkauf), bekommt nicht zuletzt durch urbanen Hipster wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. Künstler wie der Wahl-Berliner MC Fitti feiern eine Späti-Tour mit Auftritten in lokalen Trinkhallen und lassen auf bierselige Fans jede Menge Konfetti regnen. Dabei war der Späti ja nie wirklich weg und in Gefahr. In Metropolen wie Berlin findet man ihn in den Kiezen an fast jeder Ecke und das gleich mehrfach.

Hipster-Lexikon: Späti

Der Späti ist gerade deswegen so populär, weil er nahezu rund um die Uhr geöffnet hat und man sich auch außerhalb der normalen Ladenöffnungszeiten mit dem Nötigsten eindecken kann. Dazu zahlt vor allem Flüssignahrung in Form von alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken. Naschkram, Chips, Dosensuppen und Tiefkühlpizzen bekommt man in gut sortierten Spätis natürlich auch.

Späti Spätkauf Berlin Prenzlauer Berg
Späti im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, Danziger Straße Foto: S. Petit

Aber der Späti ist eigentlich noch mehr als reiner Konsumtempel. Und da schließt sich nun wieder der Kreis mit MC Fitti. Denn der Laden um die Ecke ist auch ein Ort, an dem sich die Leute treffen, um zu schnacken und – natürlich – einen zu trinken oder zumindest vorzuglühen. Ein wunderbar kommunikativer Ort also, den es zu huldigen gilt. Nicht umsonst gibt es längst die passende Literatur zum Laden, die sich in Büchern wie „Der Späti: Eine Ortsuntersuchung in Berlin“ (via Amazon bestellen) niederschlägt.

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