Dispatch – America, Location 12 // Albumkritik x Gewinnspiel

Es ist die Band, die mich seit meinem Studium durchgehend begleitet hat: Dispatch. Nun erscheint mit „America, Location 12“ das neue Studioalbum der US-amerikanischen Indie-Band aus Boston. Nach fünf Jahren Funkstille haben sich Chad Urmston, Pete Francis Heimbold und Brad Corrigan also wieder zusammengefunden, um damit weiterzumachen, was für sie 1996 als großes Abenteuer begann. Dabei war die Band 2002 schon fast am Ende. Damals trennten sich die Wege und die drei Musiker versuchten mit unterschiedlichen Solo-Projekten ihr Glück. 2007 fand man sich für drei Zimbabwe-Benefiz-Konzerte im Madison Square Garden ein – jedes Mal ausverkauft. 2011 folgte eine EP und 2012 schließlich wieder ein Studioalbum.

Dispatch veröffentlichen „America, Location 12“

Und so haben sich Dispatch auch für ihren neuen Longplayer wieder ausreichend Zeit genommen und an den Songs gefeilt. Wer einen Einblick in die Arbeiten an „America, Location 12“ machen möchte, dem seien die zweiteilige „Recording Documentary“ an Herz gelegt.

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Was die elf neuen Songs betrifft, sei vorab gesagt, dass die Band nicht zwingend versucht hat, von ihrer bisherigen Linie abzuweichen. Das wird viele Fans der ersten Stunde freuen. Dennoch dürfte dem aufmerksamen Hörer auffallen, dass Dispatch 2017 schon professioneller als in ihren Anfängen klingen. Was sicherlich auch den besseren Bedingungen während der Produktion geschuldet sein dürfte.

Dennoch bewegen Songs wie „Painted Yellow Lines“ und „Only The Wild Ones“  im typischen Soundkosmos der Band. Das liegt vor allem am charismatischen Gesang vom inoffiziellen Frontmann Urmston. Es ist dieses Schwermütige und zugleich Versöhnliche, was diesen Songs innewohnt.

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Ähnliches kann man auch von der vorab veröffentlichten Single „Curse + Crush“ behaupten. Mit deutlichen Retro-Anleihen, die den Hörer an Open-Air-Konzerte mit Feuerzeugen in der Hand an einem lauen Sommerabend erinnern. Wunderbar!

Dispatch immer auch mit politischer Botschaft

Auch „Skin The Rabbit“ haben Dispatch schon vorab veröffentlicht. Der Song hat eine starke politische Botschaft und triebt mit seinem stampfenden Beats die Stimmung kräftig voran. Mitsingpotential inklusive. „Begin Again“ erinnert fast schon an einen Country-Song, entfaltet durch die geschickt gesetzten Brüche in den die Gesangsparts seine ganz eigene Kraft. Auf jeden Fall am Ende auch ein Song, der Mut machen soll. So kommt es zumindest beim Zuhören an.

„Rice Water“ ist aus meiner Sicht der einzige Song auf dem neuen Dispatch-Album, der starke Züge einer Ballade trägt. Von der Dramatik baut sich der Song über seine Dauer perfekt auf und ist dabei sogar auch tanzbar.

„Ghost Town“ übernimmt mit seinem melancholischen Touch schon fast die Rolle des letzten Songs auf der Platte, aber tatsächlich ist er es noch nicht. Denn erst dann folgt mit „Atticus Cobain“ der elfte und damit letzte Track. Musikalisch wie eine Zugabe nach einem tollen Konzert. Dispatch geben noch mal alles, surfen von funky bis zu rockigen Beats. Einfach großartig.

Das neue Dispatch Album „America, Location 12“ (hier via Partner-Link bestellen) erscheint am 2. Juni 2017 bei Bomber Records.

Gewinnspiel : Ihr könnt Dispatch CDs gewinnen!

Als Goodie zum Relase des Album gibt es hier noch die Chance, das Album auf CD zu gewinnen. Dazu müsst ihr nicht viel tun. Viel Erfolg beim Mitmachen!

Und so könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen

Schreibt dazu einfach einen kurzen Kommentar mit dem Titel „America, Location 12“ unter diesen Blogeintrag . Teilnahmeschluss ist der 11. Juni 2017 (23:59 Uhr). Wir verlosen unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zweimal je ein Exemplar des neuen Dispatch Albums auf CD. Der Gewinner/die Gewinnerin wird von uns per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung der Gewinne und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Bild: Dispatch/Bomber Records

14 Antworten auf „Dispatch – America, Location 12 // Albumkritik x Gewinnspiel“

  1. America, Location 12 <3 Tolle Verlosung und ein schöner Gewinn Ich würde mich riesig über den Gewinn freuen . Deshalb versuche ich mein Glück und hoffe, die Glücksfee ist nun auch mal auf MEINER SEITE . Allen anderen wünsche ich trotzdem auch – VIEL GLÜCK

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