Im Interview: Don Philippe (Freundeskreis)

Don Philippe Freundeskreis Interview Solo-Album

Nicht erst seit Cro und den Orsons ist Deutschrap aus Stuttgart eine feste Größe. Bereits in den 90er-Jahren orientierten sich Die Fantastischen Vier an ihren US-amerikanischen Vorbildern und brachten bis dahin unbekannte Beats und Reime in die Republik. Was aus heutiger Sicht vielleicht ein wenig unbedarft und teilweise lächerlich erscheint, war damals vollkommen neu und erstmal unbequem. Die Beats waren neu, die Texte zum Teil witzig. Manchmal aber auch anzüglich. Es war der Beginn einer neuen musikalischen Jugendbewegung.

Don Philippe im Interview

Es folgten die Massiven Töne, Afrob und natürlich Freundeskreis. Letztere brachten mit ihren teils sehr politischen Botschaften in ihren Texten eine neue Ernsthaftigkeit mit in den deutschen Hip-Hop. Konnten aber auch vor allem musikalisch überzeugen. Und hatten gleichzeitig in den Charts großen Erfolg. Neben dem charismatischen Frontmann Max Herre, gehörten Martin Weizer aka DJ Friction und Philippe Kayser aka Don Philippe zum Freundeskreis. Kayser hatte sowohl vor als auch nach seiner Freundeskreis-Zeit mit unterschiedlichen Projekten Erfolg.

Im Dezember veröffentlicht Kayser nun seine ersten beiden Solo-Alben „Between Now And Now“ und „A Long And Silent Street„. Dabei handelt es sich um zwei reine Instrumental-Platten, inspiriert vom Jazz der 1950er- und späten 1970er-Jahre. Für Zeitgeist247.de hat sich ein gut gelaunter Don Philippe viel Zeit genommen, und ein paar Fragen am Telefon beantwortet.

Zeitgeist247: Nach so langer Zeit als Musiker und Produzent erscheint nun deine ersten beiden Solo-Alben. Wie kam es dazu?

Don Philippe: Ich habe eigentlich immer an Beats und Instrumentals gearbeitet. Auch schon in der Zeit als Mitglied von Freundeskreis Erfolg hatte. Damals, 1997 und 1998, sind zwei reine Beats-Platten erschienen, die wir mit Freundeskreis ausschließlich auf Vinyl veröffentlicht haben. Und auch nach der aktiven Zeit mit Max und Martin (Max Herre und Martin Welzer aka DJ Friction von Freundeskreis, Anm. d. Red.) hat mich das praktisch nie losgelassen. Natürlich gab es immer wieder Unterbrechungen. Auch weil ich zwischendurch mal etwas Anderes außer Hip-Hop machen wollte. In den letzten eineinhalb Jahren habe ich dann wieder vermehrt Beats gebaut und hatte am Ende jetzt so viel Material zusammen, dass es gleich zwei Platten geworden sind.

ZG: Normalerweise würde man von einem Künstler ja erwarten, dass er erst ein Album und mit etwas Abstand das nächste hinterher schiebt.Warum also gleich zwei Platten in so kurzem Abstand?

DP: Man muss auch bedenken, dass man auf einer Vinyl in der Regel nur 40 Minuten Laufzeit hat. Daher haben ich mich dazu entschlossen, die Songs auf zwei Platten zu verteilen. Darüber hinaus habe ich schon jetzt wieder so viel neues Material. Über eine Stunde an Instrumentals.

„Ich möchte so viel wie möglich rausbringen“

ZG: Man kann also davon ausgehen, dass du in naher Zukunft noch ein weiteres Album veröffentlichst?

DP: Es wäre auf jeden Fall in meinem Interesse, wenn das Label (Vinyl Digital, Anm. d. Red.) da mitspielt. Ansonsten würde ich auch andere Möglichkeiten ausloten. Ich möchte gerne so viel wie möglich rausbringen.

ZG: Im Vergleich zu deinen Solo-Releases, welchen Zweck habt ihr als Freundeskreis mit den Beats-Platten verfolgt?

DP: Das war ursprünglich so gedacht, dass HipHip-Leute und MCs die Möglichkeit hatten, auf diese Beats zu texten bzw. rappen. 1997 hatten ja auch noch nicht alle die Möglichkeit, einfach so an einer MPC eigene Beats zu produzieren.

ZG: Du lebst ja mittlerweile schon seit einigen Jahren in Berlin. Besteht noch Kontakt zu den Kollegen vom Freundeskreis bzw. der Kolchose Crew?

DP: Sicher habe ich mit Max und Martin weiterhin Kontakt, auch wenn unsere gemeinsamen Projekte derzeit ruhen. Max hat sich die neuen Sachen von mir auch schon angehört und fand das cool. Was Freundeskreis betrifft, haben wir es immer so gehandhabt, dass wir in der Zeit, wo wir nicht zu dritt spielen, auch nicht mit unseren Solo-Projekten unter dem Freundeskreis-Label auftreten.

ZG: Ist dir kommerzieller Erfolg wichtig oder ging es auch vor allem darum, dass die Platten überhaupt erscheinen?

DP: Mir geht es in erster Linie darum, dass meine Musik gehört wird. Sicherlich bin ich mir durchaus bewusst, dass die Platten kein Thema für die Charts sind, weil die Songs nicht das Hit-Potential klassischer Charts-Singles besitzen.

ZG: Und wie kam es überhaupt dazu, dass deine Solo-Alben jetzt bei Vinyl Digital erscheinen konnten?

DP: Das war kompletter Zufall. Die Leute von Vinyl Digital haben mich ursprünglich wegen eines Remixes von Masta Ace (US-amerikanischer Underground-Rapper, Anm. d. Red.) angefragt. Doch leider ist es dann doch nicht zu einer Veröffentlichung gekommen. Aber darüber kam letztendlich der Kontakt zustande. Ein paar Monate später haben sie mich dann noch mal wegen einer Beats-Platte angeschrieben; und bei mir passte es ganz gut, weil ich zu dieser Zeit bereits schon Material von mehr als einer Stunde produziert hatte.

ZG: Wie wichtig ist dir dabei, dass die Alben auch auf Vinyl erhältlich sind?

DP: Das ist mir sehr wichtig. Ich habe allerdings auch Verständnis dafür, dass manche Leute keinen Plattenspieler besitzen. Von daher erscheinen die Alben auch auf CD und in digitaler Form.

„Hip-Hop ist für mich die logische Fortsetzung von Jazz“

ZG: Die Stücke sind ja allesamt sehr jazzig, sind das auch deine musikalischen Wurzeln oder warum gerade diese Stilrichtung?

DP: Da bin ich aus meinem Elternhaus sehr geprägt worden. Vor allem durch meine Mutter, die sehr viele Jazz-Platten hatte und durch die ich mich schon als Kind durchgehört habe. Diese Faszination hat mich praktisch nie losgelassen. Auch weil ich Hip-Hop immer als logische Fortsetzung von Jazz verstanden habe. Auch weil beide Musikrichtungen sich immer im Spannungsfeld zwischen freier Improvisation und fester Strukturen bewegen. So bin ich damals dann auch beim HipHop gelandet.

ZG: Künstler wie Dexter, Suff Daddy, FloFilz und Co. machen ja seit einigen Jahren erfolgreiche Instrumental-Musik. Was hältst du von deren Stil und gibt es eventuell auf künstlerischer Ebene einen kollegialen Austausch?

DP: Ich habe mich natürlich auch in die neuen Instrumental-Platten reingehört und fühlte mich dabei an die Sachen erinnert, die wir damals schon während der Freundeskreis-Zeit gemacht haben. Und Leute wie Dexter, FloFilz und Wun Two, den ich im übrigen absolut genial finde, besinnen sich auch auf diese Art von Oldschool-Musik zurück. Jan (Jan Vetter aka Wun Two, Anm. d. Red.) habe ich auch persönlich kennen gelernt. Und bei den Vorbereitungen zu meinen beiden Alben habe ich mich natürlich auch von deren Stil inspirieren lassen. Das ist für mich ganz normal. Das habe ich früher auch schon immer so gemacht.

ZG: Aber sicherlich hat sich der Prozess dieses Mal, gegenüber deinen Instrumental-Sachen von 1997, anders angefühlt?

DP: Auf jeden Fall. Es ist ja nicht so gewesen, dass ich jetzt als unbekannter Newcomer rauskomme. Ich habe mit meinen diversen Projekten ja bereits etwas vorzuweisen. Und indirekt sind die Künstler, die heute Instrumental-Platten in diesem Bereich machen, auch durch meine früheren Sachen inspiriert worden. Die sind ja mit den Freundeskreis-Platten praktisch aufgewachsen. Und dadurch, dass ich gemerkt habe, dass es für diese Art von Musik einen Markt gibt, habe ich mich bei den Aufnahmen meiner beiden Solo-Alben auch wiederum davon inspirieren lassen.

„Wir haben uns als Gegenbewegung zu den Fantas verstanden“

ZG: Wer sind für dich die Pioniere im deutschen HipHop, wenn du an Stuttgart denkst?

DP: Das waren eigentlich die Fantastischen Vier, auch wenn die natürlich einen ganz anderen Ansatz gehabt haben. Die waren ja auch schon ein paar Jahre vor uns (Freundeskreis, Anm. d. Red.) da und haben auch andere Vorbilder gehabt. Wir haben uns daher auch immer ein bisschen als Gegenbewegung zu den Fantas (Die Fantastischen Vier, Anm. d. Red.) verstanden. Und auch wenn wir uns gegenseitig respektiert haben, wollten wir so etwas wie eine Gegenstimme für Stuttgart eröffnen.

ZG: Und wie denkst du über neuere Entwicklungen im HipHop, Trap zum Beispiel?

DP: Das finde das zum Teil schon ziemlich gut. Es ist nur so, dass mich das textlich nicht immer so erreicht. Die Künstler sind aber alle wirklich super jung. Ich bin halt etwas verwöhnt, wenn ich an die damaligen Texte von zum Beispiel Afrob, Max Herre und die Massiven Töne denke. Das ist heute nicht immer so deep. Auf der anderen Seite finde ich so Sachen von Künstlern wie Yung Hurn (Wiener Rapper, Anm. d. Red.) auch schon ziemlich geil. Auch was die Beats betrifft. Das ist halt noch komplett Underground.

ZG: Okay, letzte Frage. Wird man dich mit deinen neuen Songs auch auf Tour, Konzerten oder Festivals live sehen können? Und was sind die nächsten Projekte?

DP: Das hängt ein wenig davon ab, was nun nach dem Release der Alben passiert. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, die Songs auch mit anderen Musikern live zu performen, ist das sicherlich reizvoll. Es muss halt passen und am Ende auch bezahlbar sein.

ZG: Philippe, ich bedanken mich für deine Zeit und das Interview.

Das Interview mit Don Philippe habe ich per Telefon geführt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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Am 2. Dezember ist mit „Between Now And Now“ das erste Solo-Album von Don Philippe erschienen. Am 23. Dezember folgt dann „A Long And Silent Street„. Die beiden Don Philippe Alben werden über Vinyl Digital veröffentlicht.

Bild: PR

MC Rene im Interview über sein Album „Khazraje“

MC Rene Interview Khazraje

Zwischen dem Birthday Jam 4.0 und der Veröffentlichung seines neuen Albums fand René El Khazraje, besser bekannt als MC Rene, noch die Zeit, mir in einem kurzen Interview ein paar Fragen zu beantworten. Der Rapper hat seinen neuen Longplayer „Khazraje“ größtenteils seiner Heimat Marokko gewidmet. Alle Songs sind in nur zwei Wochen in Zusammenarbeit mit dem Berliner Produzenten Figub Brazlevič entstanden.

Zeitgeist247: Nachdem man lange musikalisch nichts von dir gehört hatte, gute dreizehn Jahre, erscheint jetzt nach nur einem Jahr wieder ein neues Album von dir. Wie kam es dazu?

MC Rene: Die Inspiration, der Wille und die Ideen waren einfach da. Nachdem wir entschieden haben, uns nach Marokko zurückzuziehen, um dieses Album zu produzieren. Seit 2013 arbeite ich kontinuierlich mit Peripherique (ein unabhängiges Musik-Label; Anm. d. Red.) zusammen und wir haben uns eine Basis aufgebaut, die es uns ermöglicht, Projekte und Ideen konsequenter als zuvor umzusetzen.

ZG247: Wie man dem Titel und den Tracks entnehmen kann, ist es ein sehr persönliches Album geworden. Siehst du das auch so?

Rene: Meine ganze Musik ist im Grunde immer persönlich,da sie von mir kommt und meist auch selbstreferenzielle Züge hat – was aber nicht immer zwingend sein muss. Auf diesem Album gibt es natürlich auch persönliche Tracks wie „Perfektion“ oder „Wunderbare Jahre“, aber eben auch Tracks wie „Win Win“ mit Retrogott und Toni L oder „8 Kreise“, die sehr viel Style und Flow haben. Ich sehe mich selbst als einen MC, der Persönliches mit seinem Publikum teilt, aber dabei nie zu privat wird. Das empfinde ich bei andern Rappern immer als sehr peinlich.

ZG247: Auf deinem letzten Album „Renessancehast du mit Carl Crinx zusammen gearbeitet. Die neuen Songs sind zusammen mit Figub Brazlevič entstanden. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Rene: Carl war wie eine Hebamme für den neuen alten MC Rene und hat seine alten Stärken wieder hervorgebracht und ihm die Möglichkeit gegeben, einen Schlussstrich zu ziehen mit der „Renessance“. Figub zieht das Kind jetzt auf und gibt ihm die Beat-Brust, und nährt ihn weiter mit dem dopen Shit, damit er weiter wachsen kann. Im Januar 2016 war Figub bei mir zu Besuch und er hatte die fixe Idee, ein gemeinsames Album zu produzieren. Im April haben wir es dann in binnen von 14 Tagen produziert.

ZG247: Was hat sich im HipHop-Business gegenüber früher deiner Meinung nach am stärksten verändert?

Rene: Alles was die Stieber Twins damals rappten, ist heute wahr geworden. 😉 Die Leute achten mehr auf das, was andere über sie denken, auch wenn sie auf „anti“ machen. Auf der anderen Seite gibt es eine viel größere Vielfalt an sehr guten Rappern und Beatmakern. Ich freue mich auf die Zukunft von HipHop und werde weiter meinen Teil dazu beitragen, den positiven Flava zu verbreiten.

ZG247: Wie stehst du zu neuen Entwicklungen wie Cloud Rap und Trap, die viel Output in kürzester Zeit produzieren?

Rene: Musik wird nicht besser, wenn man sie schneller produziert oder sich ewig Zeit lässt. Die oben genannten Richtungen sind auch nur Begriffe für zeitgeistigen Sound einer neuen Generation. Es gibt vieles, was mir davon gefällt, aber auch sehr viel überschätzter Müll von irgendwelchen Wannabees, die denken sie wären der Shit, wenn sie eine 808 (Roland TR-808, eine analoge Drum Machine; Anm. d. Red.) in jedem Track benutzen. Musik ist Musik, egal wie du sie nennst. In ein paar Jahren gibt es wieder was neues und die Mitläufer von heute meckern morgen darüber, dass früher alles besser war.

ZG247: Ein kurzes Name-Dropping zum Schluss: Wenn feierst du musikalisch momentan? Und mit wem würdest du gerne einmal zusammenarbeiten?

Rene: Klaus Layer, Twit One und Flo Filz. Mein absoluter Traum wäre, wenn Q-Tip (Gründungsmitlgied der HipHop-Kombo A Tribe Called Quest; Anm. d. Red.) mir einen Beat machen würde.

ZG247: Ich danke dir für das Interview!

Das Interview mit MC Rene habe ich per E-Mail geführt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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Khazraje von MC Rene
Cover: Peripherique Records

Khazraje – Tracklist

1. Yallah!
2. Perfektion
3. 8 Kreise
4. Nehmerqualitäten
5. Irgend… feat. Spacemonsta
6. Win Win feat. Retrogott & Toni-L
7. Khazraje feat. Noritsu
8. Ein Tag im All
9. Wunderbare Jahre feat. Lian Krings & Tesla
10. Nach da wo ich bin
11. Spliffs & Mics feat. Figub Brazlevič
12. Bitte bitte
13. Missin‘ Flava 3
14. Letzte Gedanken

Das neue MC Rene Album „Khazraje“ erscheint am 21. Oktober 2016 bei Peripherique/Cargo Records.

Foto-Credit: Noria Chaal

Interview: Jan Böhmermann bei Rooz – Teil 2 (Video)

Jan Böhmermann bei Rooz Lee Interview Teil 2 Video

Heut gibt es den zweiten Teil von Jan Böhermann bei Rooz Lee. Bereits der erste Teil hat schon einige sehr persönliche Seiten von Jan Böhmermann zutage gefördert. Im Interview mit dem HipHop.de-Moderator Rooz Lee spricht Böhmermann auch ein wenig über das laufenden Verfahren in der Causa Erdogan. Kurz dazu: Am 31. März 2016 hatte in seiner TV-Sendung „Neo Magazin Royale“ ein Schmähgedicht  über den türkischen Staatspräsidenten Erdogan verlesen. Daraufhin war Böhmermann erst von der deutschen Bundesregierung und danach von Erdogan persönlich angezeigt worden.

Interview: Jan Böhmermann bei Rooz (Teil 2)

Außerdem sprechen die beiden über Lukas Podolski, der Böhmermann auch schon einmal verklagt hatte. Und seinen kongenialen Vera-Fake-Clou, wo ein falscher Kandidat in der RTL-Sendung „Schwiegertochter gesucht“ von der „Neo Magazin Royale“-Crew eingeschleust worden war. Hier geht’s zu Jan Böhmermann bei Rooz – Teil 2.

Video

Screenshot: YouTube.com/RoozWorld

Interview: Jan Böhmermann bei Rooz im Auto (Video)

Jan Böhmermann bei Rooz im Auto Interview Video

Jan Böhmermann geht einen Schritt auf die HipHop-Gemende zu und hat sich mit Rooz Lee zum Interview in Köln verabredet. Von Köln-Ehrenfeld aus starten die beiden zu einem knapp 80-minütigem Interview durch die Domstadt. Während der Fahrt sprechen Polizistensohn Böhmermann („Ich hab Polizei„) und der HipHop.de-Moderator unter anderem über das laufende Verfahren in der Causa Erdogan, die AFD, Tätowierungen, Polizei, Bushido, Fler, Pokémon Go und vieles mehr. Der zweite Teil des Interviews soll im Laufe dieser Woche hier erscheinen.

Interview: Jan Böhmermann bei Rooz

Rooz ist für seine XXL-Interviews mit deutschen Rappern wie Kay One, Bushido, SSIO und Xatar bekannt. Dadurch, dass Böhmermann immer mal wieder Deutschrap in seiner wöchentlichen Sendung „Neo Magazin Royale“ auf ZDFneo thematisiert, ergibt diese Kombo durchaus Sinn.

„Das Milieu ist das Gleiche: Bullen und Verbrecher kommen aus der selben Ecke, die haben nur andere Entscheidungen getroffen!“

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Screenshot: YouTube.com/hiphop.de