Juicy Gay – Hallo, wie geht’s? (Review)

Juicy Gay HWG Review Kritik

Wer wissen möchte, wer sich hinter dem Rapper Juicy Gay (angelehnt an den US-Rapper Juicy J) verbirgt, sollte sich in jedem Fall die Kurz-Dokumentation „Borken Calling“ angucken. Das Team vom splash! Mag hat den Borkener Rapper ein wochenende durch seine Heimatstadt – inklusive Dorffest, Privat-Party, Flohmarkt und Fischteich begleitet. Nachdem Arthur Rudt, wie Juicy mit bürgerlichem Namen heißt, zunächst begann seine Tracks und Mixtapes selber zu produzieren und bei Soundcloud und YouTube kostenlos ins Netz zu stellen,  hat er sich immer weiter professionalisieren können. Auch seine Bekanntheit konnte er immer weiter steigern. Auch weil viele zunächst dachten, er wäre der erste offen schwule Rapper Deutschlands. Ein Missverständnis, das er später selbst widerlegte. Er hat bereits mit anderen Deutschrap-Artists wie Money Boy a.k.a. YSL Know Plug („Juicy Gay“) , Haiyti („Das hat nichts zu bedeuten“) oder LGoony („Sace Sace Remix„) zusammengearbeitet.  „Juicy Gay – Hallo, wie geht’s? (Review)“ weiterlesen

LGoony – Intergalactica (Albumkritik)

LGoony Intergalactica Cover Airforce Luna

Nach einer kreativen Schaffenspause meldet sich der Kölner Rapper LGoony eindrucksvollen mit einem neuen Album zurück. Die neue Platte trägt den vielversprechenden Titel „Intergalactica“ und markiert zugleich einen neuen Abschnitt in LGoonys Diskographie.

Seine bisherigen Mixtapes „Space Tape Vol. 1: Goonyverse“, „Grape Tape“ und auch das Kollabo-Album „Aurora“ , das er gemeinsam mit Crack Ignaz („Marmeladé“ ) aufgenommen hat, waren je als kostenloser Download erhältlich.

Die 13 neuen Songs wird es erstmals nicht mehr nur als Free Download (via Airforce Luna), sondern auch als physischen Tonträger in Form einer CD und als digitalen Download geben. Darüber hinaus wird „Intergalactica“ auch auf diversen Streaming-Portalen verfügbar sein.

LGoony veröffentlicht „Intergalactica“

Mit „Heilig“ und „Utopia“ sind bereits zwei Songs vor dem offiziellen Release-Termin des Albums, das ursprünglich als Mixtape angelegt war, erschienen. Die Vorab-Singles weisen bereits auf das hin, was man in Albumlänge erfahren wird. Die Fertigkeiten von LGoony haben sich deutlich weiterentwickelt. Die Texte sind deutlich ernster geworden, gleichzeitig kommt Sound stellenweise recht düster daher. Doch das tut der Qualität der Songs keinen Abbruch.

Nach zwei Jahren des Hypes, zeigt der Kölner Rapper nun, das er es tatsächlich ernst meint. Und dem etablierten Rap-Business den lyrischen Mittelfinger weiter deutlich unter die Nase hält.

Neben „Heilig“ , dem vielleicht besten Track auf „Intergalactica“ , markiert „Kanye West“, wo Haiyti aka Robbery den Feature-Part übernimmt, ein weiteres Highlight. Die beste Balance zwischen Beats und Rap-Parts liefert aus meiner Sicht der Track „Babylon“ , der erst nach mehrmaligem Hören seine volle Wucht entfaltet.

Seine nachdenkliche Seite lässt Goony auf Tracks wie „Souvenirs“ und „Blutmond“ durchblicken – ruhige Gesangsparts mit einem jeweils sehr reduzierten Beat von No Tricks und Minhtendo.

Für Gary Cooper hat sich LGoony die Unterstützung von Hellraiser aka Yaesyaoh gesichert. Die düsteren Beats liefert Dj Heroin, was perfekt zum Ganster-Thema des Songs passt. Zum Abschluss schießt LGoony dann „Hochhaus“ in den Äther, einen lässigen Hänger-Track, den man mit und ohne bewusstseinserweiternden Substanzen genießen kann. Vollkommen egal. High wird man von dieser erfrischenden Musik ohnehin.

Das neue LGoony Album „Intergalactica“ erscheint am 23. Dezember 2016 bei Airforce Luna/Believe Digital.

Video

Video

Intergalactica – Tracklist

1. Intergalactica [prod. Nnty]

2. Heilig [prod. Nikki 3k & Karol Tip]

3. Bugatti [prod. Prosp3ct]

4. Babylon [prod. Dj Heroin & hnrk]

5. Verlieren [prod. Dj Heroin]

6. Utopia [prod. GEE Futuristic & Nikki 3k]

7. Für immer [prod. GEE Futuristic & Nikki 3k]

8. Backstage [prod. Prosp3ct]

9. Souvenirs [prod. No Tricks]

10. Kanye West feat. Haiyti aka Robbery [prod. Dj Heroin & hnrk]

11. Blutmond [prod. Minhtendo]

12. Gary Cooper feat. Hellraiser aka Yaesyaoh [prod. Dj Heroin]

13. Hochhaus [prod. Atilla]

Cover-Artwork: Jana von Schnell

Moderat – III (Albumkritik)

Moderat III Cover Tour Trailer

Moderat, die als Elektro-Supergroup bezeichnete Berliner Band bestehend aus Modeselektor (Gernot Bonsert und Sebastian Szary) und Apparat (Sascha Ring) haben am 1. April ihr drittes Studioalbum “III” veröffentlicht. Die drei Berliner Musiker bezeichnen Moderat gerne als ihre Band fürs Älterwerden – was insbesondere bei den beiden Jungs von Modeselektor leicht zu unterschreiben ist. Jedoch gestaltet sich das Älterwerden auf dem neuem Album etwas poppiger und der Gesangsanteil von Sascha Ring wurde weiter erhöht.

Moderat: „III“ ist nichts mehr für den Club

Den außergewöhnlichen Vorgänger “II” noch im Ohr, enttäuschten mich zunächst die ersten beiden Songs “Eating Hooks” und “Running” etwas. Sascha Rings Stimme vermittelt noch etwas mehr Weltschmerz als ich in Erinnerung hatte – und die Songs kommen schon arg poppig daher. Innerlich stellt man sich gerade die Frage: “Ist das noch Electronica oder schon Pop?” Doch mit dem Track “Finder” geht es dann spürbar bergauf. Mit vielen feinsten elektronischen Spielereien bekommt das Trio immer wieder die Kurve und driftet nicht zu weit in das Genre der Popmusik ab.

„Moderat „Reminder“ – Official Video“

Auf der Platte ist kein bahnbrechender Hit, wie etwa “Bad Kingdom” auf dem Vorgänger. Am ehesten kommt dem noch der als erste Single veröffentlichte Song “Reminder” nahe. Ein schön verspielter Song im typischen Moderat-Stil. Insgesamt ist es schön, dass die Jungs weiterhin ihr Ding einfach durchziehen und dabei vieles ausprobieren. “Running” kommt im 3/4-Takt daher, bei “Gostmother” geben Bonsert und Szary ihr Gesangdebüt, und bei “Animal Trails” hat man plötzlich das Gefühl von einer Gruppe von Trommlern umgeben zu sein. Insgesamt ist “III” ein gelungenes Album, das auch beim mehrmaligen Genuss immer noch interessante Details für den Hörer bereithält. Insgesamt kommt das neue Moderat-Album aber ruhiger und nachdenklicher als sein Vorgänger daher – mehr etwas für das Wohnzimmer oder den Kopfhörer und nichts mehr für den Club.

III: Tracklist

1. Eating Hooks
2. Running
3. Finder
4. Ghostmother
5. Reminder
6. The Fool
7. Intruder
8. Animal Trails
9. Ethereal

Das neue Moderat Album III (externer Partner-Link) ist am 1. April 2016 bei Monkeytown Records erschienen.

Ursa Minor – Björn Kleinhenz (Kritik)

Björn Kleinhenz Ursa Minor Kritik Cover

Björn Kleinhenz, mein absoluter Favorit unter den schwedischen Singer-Songwritern, hat am 20. November sein neues Album „Ursa Minor“ veröffentlicht. Der Titel bedeutet übersetzt so viel wie „kleiner Bär“ heißt und ein Sternzeichen des Nordhimmels. Der Musiker hat bereits unzählige EPs und Alben in Eigenregie aufgenommen und produziert. Als Vorbote auf das neue Album hatte er den Song „Jump“ als Gratis-Track samt Video veröffentlicht. Die zehn neuen Songs sind im vergangenen Sommer im südschwedischen Mala entstanden. Dort hatte sich Kleinhenz mit seiner Band für eine Woche in einer alten Scheune eingeschlossen und das komplette Album aufgenommen. Die Streicher-Arrangements sind in diesem Frühjahr in Berlin geschrieben und mit einem Quartett aufgenommen worden.

„Ursa Minor“ von Björn Kleinhenz

Für Kleinhenz ist „Ursa Minor“ ein ganz persönliches Album geworden. Und zugleich eine echte Teamleistung. Denn alles Musiker, mit denen der Singer-Songwriter zusammengearbeitet hat, sind enge Freunde. Und diese verschworene Truppe hat es letztlich auch geschafft, die melancholische Stimmung der Songs auf die Platte zu bannen.

Was mir persönlich gut gefällt ist, dass Björn sich endlich mal wieder entschlossen hat, ein Album mit einer Band im Hintergrund aufzunehmen. Dadurch klingen seine Songs, die meiste jeder für sich ein kleines, fragiles Meisterwerk sind, noch ein ganzes Stück besser. Dass es der Schwede noch immer nicht zu größrer Bekanntheit geschafft hat, kann ich mir nur so erklären, dass er es weiterhin vorzieht, nur die Musik zu machen, die er am meisten liebt. Ohne Rücksicht auf Timelines, Abgabegristen und nervige Labelchefs, die einem im Nacken sitzen.

Wie man disen Zeilen bishr schon entnehmen konnte, bin ich also mal wieder begeistert von den neuen Songs. Ein Album, das ich jedem empfehlen kann, der er sich im Herbst mal gerne mit einem Glühwein oder einer heißen Schokolade auf dem Sofa gemütlich macht, um dabei ganz bewusst Musik zu hören. Und natürlich auch in fast allen anderen Lebenslagen kann man sich dieses und viele anderen Alben von Björn Kleinhenz anhören. Gerade dann, wenn man noch überhaupt gar nichts von ihm kennt. Meine persönlichen Anspieltipps auf „Ursa Minor“ sind die Tracks „Lonely Hunter“ , „Braveheart“ und die Single „Jump“.

„Björn Kleinhenz – Jump (Official Video)“

Ursa Minor: Tracklist
1. The Tree Of Sadness
2. Raymond
3. Lonely Hunter
4. The King Of The Clowns
5. Tageröd Struten
6. Braveheart
7. Demons
8. Ursa Minor
9. Jump
10. Before The Ride

Das neue Björn Kleinhenz Album „Ursa Minor“ erscheint am 20. November 2015 bei Jellyfant Records.

Cover-Artwork: Emma Ekstam

Curlyman – ICE 276 EP (Kritik)

Curlyman ICE 276 EP Cover Artwork

Tja, was soll ich sagen. Der gute Curlyman begleitet mich nun schon eine ganze Weile. Mit der „cvrly as fvck“-EP fing 2013 alles an, 2014 führte ich für meinen Blog eines der ersten Interviews mit ihm, und zu meiner großen Freude ist er 2015 immer noch am Start und kündigt eine neue EP an. Denn: Am kommenden Freitag erscheint mit der „ICE 276 EP“ das erste Release von Curlyman via Styleheads Music. Gemeinsam mit den Beat-Lieferanten Enaka, Brenk Sinatra und Max Yeah hat der gebürtige Karlsruher mit den Korkenzieherlocken ein paar recht gute Songs produziert. Sechs Stück sind es an der Zahl – fünf Songs plus eine Remix-Version.

Curlyman veröffentlicht „ICE 276 EP“

Zu meinen persönlichen Highlights der EP zählen die Tracks „Eistee“ und „Will Ich Nich“. Dabei pendelt der Rapper sprichwörtlich zwischen seiner neuen und der alten Heimat. Erzählt von seinem Leben als Pendler zwischen Karlsruhe und Berlin. Dabei geht es in seinem Texten um die Abhängigkeit eines Solo-Künstlers von äußeren Zwängen – im Alltag wie im Job. Und letztlich auch um den Reifeprozess vom Rapper zum ernstzunehmenden Künstler, dem „keiner was zu sagen hat“. Curlyman hat das Potential seine Message auch in Albumlänge an den Start zu bringen. Für mich der logische nächste Schritt.

„Curlyman – ICE 276 Snippet (Video)“

ICE 276 EP: Tracklist

1. Alles Cool
2. Dope
3. Eistee
4. Was wollt ihr machen
5. Will ich nich
6. Will ich nich (Enaka Remix)

Die neue Curlyman „ICE 276 EP“ erscheint am 13. November 2015 bei Styleheads Music.

Unter meinem Bett – Kinderlieder-Sampler (Kritik)

Unter meinem Bett Kinderlieder Sampler Compilation

Für den Kinderlieder-SamplerUnter meinem Bett“ haben sich die vielleicht besten Singer-Songwriter der Republik zusammengefunden. Das Ziel des musikalischen Projekts: Neue Kinderlieder, die auch den Erwachsenen Spaß machen sollen. Denn viele der Künstler sind auch für die ältere Hörerschaft ein Begriff. Und viele der Eltern dürften schon einmal auf einem Konzert von Olli Schulz, PeterLicht, Pohlmann, Bernd Bergemann oder Die höchste Eisenbahn gewesen sein. Zumindest dann, wenn man auf diese Art der deutschen Pop-Musik steht, die etwas leiser daherkommt und gar nicht erst den Anspruch erhebt, dass man sie in den ganz großen Hallen spielt. Etwas nischig also.

Unter meinem Bett: Neuer Kinderlieder-Sampler

Nun kommen also diese Künstlern in den Genuss, zukünftig auch in den Kinderzimmern der Republik gehört zu werden. Oder eben im Auto, wenn sich die ganze Familie samt ihrer sieben Sachen zum Herbstspaziergang aufmacht oder in den Winterurlaub aufbricht. Ich persönlich habe mich schon entschieden und den Sampler in der Vinyl-Edition gekauft.  Und da dem Sampler in der Vinyl-Ausgabe auch noch auf CD beiliegt, kann man die Lieder also auch ganz entspannt im Auto oder dem tragbaren Ghettoblaster genießen.

Insgesamt ist das Projekt eine wirklich runde Sache, da vor allem Eltern in den Genuss kommen, und gemeinsam mit ihren Liebsten die Songs der deutschen Singer-Songwriter-Elite anhören können. Und gerade bei Kinderliedern tut ein wenig Abwechslung über die Jahre auch mal gut. Dass werden sich sicherlich auch viele Eltern denken und daher zugreifen. Denn schließlich will man ja nicht nur die Songs hören, die man schon selber als Kind im eigenen Kinderzimmer mit dem Kassettenrekorder gehört hat. Als Anspiel-Tipps empfehle ich „Der Tee von Eugenia“, „Maulwurf“ und „Theme from Kommissar Ärmchen“, den Olli Schulz zuletzt auch immer wider in seiner Radioshow „Sanft und Sorgfältig“ mit Jan Böhmermann promotet hatte.

Auf SoundCloud kann man in alle dreizehn Tracks des „Unter meinem Bett„-Samplers reinhören.

Unter meinem Bett: Tracklist

1. Francesco Wilking & Moritz Krämer – Der Tee von Eugenia
2. Gisbert zu Knyphausen: Immer muss ich alles sollen
3. Bernd Begemann: Den ganzen Sommer lang
4. Desiree Klaeukens – Große Pause
5. Pohlmann – Maulwurf
6. PeterLicht – Gegenteiltag
7. Olli Schulz – Theme from Kommissar Ärmchen
8. Jan Plewka – Der grimmige alte Mann
9. Käptn Peng – Der Habicht und der Hahn
10. Clickclickdecker & Die Barneramas – Ich häng irgendwo dazwischen
11. Moritz Krämer & Francesco Wilking: Weil ich groß bin
12. Wolfgang Müller – Lied von den Wölfen
13. Nils Kippruch – Unter meinem Bett

Der Sampler „Unter meinem Bett“ ist am 16. Oktober 2015 bei Tonpool Medien/Oetinger Audio Hörspiel erschienen.

Mono & Nikitaman – Im Rauch der Bengalen (Kritik)

Mono & Nikitaman Im Rauch der Bengalen Album Cover

„Die Welt von oben sieht gut aus“, besingen Mono & Nikitaman im Song „Parkdeck“ vom neuen Album „Im Rauch der Bengalen“ . Und ein wenig drückt dies schon aus, was die beiden Musiker mit dem Release am 30. Oktober empfinden müssen. Denn: Es ist der erste Tonträger, der auf dem eigenen Label M&N Records veröffentlicht wird. Insgesamt 14 Tracks haben es auf das fünfte Studioalbum geschafft. Mit „Bääm“ wird der Neustart mit eigenem Label zelebriert und gleichzeitig ein großer Dank an alle Fans und Unterstützer rausgegeben. „Parkdeck“ ist eine perfekte Aussteiger-Hymne mit großem Mitsing-Potential. Und mit „Ein Haus Ist Kein Zuhause“ bekennen sich Mono & Nikitaman zu einer klaren politische Haltung, die da lautet: Flüchtlinge willkommen!

Im Rauch der Bengalen: M&N mit neuem Album

Insgesamt besitzt das Album insgesamt einen hohen Durchhör-Faktor. Auch viele der weiteren Songs spielen mit der Sehnsucht nach fernen Ländern, dem Abschalten, Digital Detox und dem Motto Freundschaft und Vertrauen. Alles folgt einem sehr poppigen Konzept, mit wenigen Ausreißern nach unten. Lediglich beim letzten Song, „Nicht zu verlieren“, könnte man fast denken könnte, es handele sich um Helene Fischer-Song, so schnulzig kommt der Text in Verbindung mit der Melodie daher. Darüber kann man aber hinweg sehen. Denn in Summe haben Mono & Nikitaman mit „Im Rauch der Bengalen“ ein tolles Album abgeleiert, was den fans gefallen dürfte und gleichermaßen neue Hörer anlocken dürfte.

„Mono & Nikitaman – Parkdeck (Video)“

„Mono & Nikitaman – Ein Haus Ist Kein Zuhause (Video)“

Im Rauch der Bengalen: Tracklist

1. Alles Zurück
2. Parkdeck
3. Keine Schuhe
4. Bääm
5. Rot
6. Mensch
7. Zuhause (Interlude)
8. Ein Haus ist kein Zuhause
9. Brennholz
10. Weit weg
11. Eine Sekunde
12. Verstärkung
13. Irgendwie und ich
14. Nicht zu Verlieren
Das neue Mono & Nikitaman Album „Im Rauch der Bengalen“ erscheint am 30. Oktober 2015 bei M&N Records.