Samiam spielen beim Oakfield Festival 2017

Samiam Oakfield Festival 2017 Line-up

Die Macher des Oakfield Festival (4. bis 5. August) begrüßen einen weiteren prominenten Neuzugang im diesjährigen Line-up. Niemand geringeres als die US-amerikanische Band Samiam wird in Elsdorf auf der Bühne stehen. Die fünf Jungs aus der San Francisco Bay Area zählen zu den Mitbegründern des Emocore und haben seit ihrer Gründung im Jahr 1988 zahlreiche andere Bands und Künstler mit ihrem Sound geprägt.

Samiam spielen beim Oakfield 2017

Ich persönlich freue mich wahnsinnig, Samiam zum ersten Mal in meinem Leben live zu sehen. Das letzte Studioalbum “Trips” (Partner-Link) ist 2011 bei Hopeless Records erschienen. Das Video zum Song “Storm Clouds” könnt ihr euch als kleinen Vorgeschmack hier in voller Länge anhören.

Das aktuelle Line-Up für das Oakfield Festival 2017 liest sich wie folgt:

Samiam | Turbostaat | Captain Planet | Keine Zähne im Maul aber Paloma pfeifen | A Projection | Sulk | Von Eden | Kolari | Pure Tonic

Alle Infos zum Festival in Elsdorf bei Zeven findet ihr hier auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung.

Foto-Credit: Samiam

Oakfield Festival 2017: Neue Bands bestätigt

Oakfield Festival 2017 Sulk, Kolari, Pure Tonic

Das Oakfield Festival 2017 wirft seine Schatten bereits voraus. In diesem Jahr werden gleich an zwei Tagen gute Musik, entspannte Stimmung und feine Köstlichkeiten in Elsdorf, zwischen Hamburg und Bremen, gereicht. Nachdem Turbostaat und Captain Planet bereits als diesjährige Headliner feststehen, kommen nun die nächsten Bands für das Line-up.

Oakfield Festival 2017: Britpop, Hardcore und Punk

Mit der britischen Band Sulk kommt eine Band zum Oakfield, der derzeit zu den Top-5 von Noel Gallagher zählen soll. Und auch die britische Presse ist ganz verzückt von den Jungs aus London. Mit Keine Zähne im Maul Aber La Paloma Pfeifen beehrt eine echte norddeutsche Ausnahmeband das Festival. Die drei Kieler Sprotten spielen Post-Punk vom Feinsten. Da bleibt keine Auge und keine Kehle trocken. Garantiert.

Kolari aus Hamburg wollen das alte Genre Harcdore etwas entstauben und wieder auf die Karte packen. Ein Album ist bereits in Planung und auch sonst haben die Jungs noch einiges vor. Ebenso wie Pure Tonic aus Bremervörde, die sich bereits in Nachwuchswettbewerben wacker geschlagen   haben. Da dürfte es doch ein Klacks sein, beim Oakfield 2017 mit erdigem Hardrock die Leute zum Tanzen zu bewegen. Pommesgabeln in die Luft.

Oakfield Festival 2017: Line-up

Somit liest sich das vorläufige Line-up wie folgt:

Turbostaat | Captain Planet | Keine Zähne im Maul Aber La Paloma Pfeifen | A Projection | Sulk | Kolari | Pure Tonic

Offizielle Website: http://www.oakfieldfestival.de

Foto-Credit: Lily Creightmore

Oakfield Festival 2017: Erste Bandbestätigungen

Oakfield Festival 2017 Bands Line-up

Das Oakfield Festival 2017 wird erstmals zwei Tage lang dauern. Ein logischer Schritt der Macher, die in den kommenden Jahren stetig wachsende Besucherzahlen vermelden konnten. Dennoch soll sich am Konzept des intimen Festivals, das unter dem Motto “Von Fans. Für Fans.” steht, auch in Zukunft nichts ändern.

Dazu sagt Oakfield-Pressesprecher Jan-Eric Blaesner: “Für uns ist das ein sehr großer Schritt, über den wir aber schon lange nachgedacht haben. Immer wieder haben Besucher und Fans uns vorgeschlagen, das Oakfield auf zwei Tage auszuweiten. Nun sind wir bereit dafür. Gerade für Gäste von Außerhalb ist dies ein noch größerer Anreiz, unser kleines Festival zu besuchen.”

Oakfield Festival 2017: Erste Bandbestätigungen

Da kommt es gerade recht, dass bereits vor Weihnachten mit Turbostaat der erste Headliner verkündet werden kann. Eigentlich sollte die Punkband bereits in diesem Jahr auftreten, musste den Gig aber leider kurzfristig aufgrund von Krankheit absagen. Außerdem haben die Veranstalter mit Captain Planet aus Hamburg und A Projection aus Stockholm, Schweden, zwei weitere hochkarätige Bands mit im Programm.

Der Vorverkauf für das Festival ist bereits gestartet. Aktuell gibt es das Frühbucher-Ticket für schlanke 30 Euro, das Fünf-Freunde-Ticket gibt es für 127 Euro (beides Tickets zzgl. VVK- und Systemgebühren). Mehr Infos auf der offiziellen Webseite: www.oakfieldfestival.de.

Foto-Copyright: Christian Bendel

Im Interview: Don Philippe (Freundeskreis)

Don Philippe Freundeskreis Interview Solo-Album

Nicht erst seit Cro und den Orsons ist Deutschrap aus Stuttgart eine feste Größe. Bereits in den 90er-Jahren orientierten sich Die Fantastischen Vier an ihren US-amerikanischen Vorbildern und brachten bis dahin unbekannte Beats und Reime in die Republik. Was aus heutiger Sicht vielleicht ein wenig unbedarft und teilweise lächerlich erscheint, war damals vollkommen neu und erstmal unbequem. Die Beats waren neu, die Texte zum Teil witzig. Manchmal aber auch anzüglich. Es war der Beginn einer neuen musikalischen Jugendbewegung.

Don Philippe im Interview

Es folgten die Massiven Töne, Afrob und natürlich Freundeskreis. Letztere brachten mit ihren teils sehr politischen Botschaften in ihren Texten eine neue Ernsthaftigkeit mit in den deutschen Hip-Hop. Konnten aber auch vor allem musikalisch überzeugen. Und hatten gleichzeitig in den Charts großen Erfolg. Neben dem charismatischen Frontmann Max Herre, gehörten Martin Weizer aka DJ Friction und Philippe Kayser aka Don Philippe zum Freundeskreis. Kayser hatte sowohl vor als auch nach seiner Freundeskreis-Zeit mit unterschiedlichen Projekten Erfolg.

Im Dezember veröffentlicht Kayser nun seine ersten beiden Solo-Alben “Between Now And Now” und “A Long And Silent Street“. Dabei handelt es sich um zwei reine Instrumental-Platten, inspiriert vom Jazz der 1950er- und späten 1970er-Jahre. Für Zeitgeist247.de hat sich ein gut gelaunter Don Philippe viel Zeit genommen, und ein paar Fragen am Telefon beantwortet.

Zeitgeist247: Nach so langer Zeit als Musiker und Produzent erscheint nun deine ersten beiden Solo-Alben. Wie kam es dazu?

Don Philippe: Ich habe eigentlich immer an Beats und Instrumentals gearbeitet. Auch schon in der Zeit als Mitglied von Freundeskreis Erfolg hatte. Damals, 1997 und 1998, sind zwei reine Beats-Platten erschienen, die wir mit Freundeskreis ausschließlich auf Vinyl veröffentlicht haben. Und auch nach der aktiven Zeit mit Max und Martin (Max Herre und Martin Welzer aka DJ Friction von Freundeskreis, Anm. d. Red.) hat mich das praktisch nie losgelassen. Natürlich gab es immer wieder Unterbrechungen. Auch weil ich zwischendurch mal etwas Anderes außer Hip-Hop machen wollte. In den letzten eineinhalb Jahren habe ich dann wieder vermehrt Beats gebaut und hatte am Ende jetzt so viel Material zusammen, dass es gleich zwei Platten geworden sind.

ZG: Normalerweise würde man von einem Künstler ja erwarten, dass er erst ein Album und mit etwas Abstand das nächste hinterher schiebt.Warum also gleich zwei Platten in so kurzem Abstand?

DP: Man muss auch bedenken, dass man auf einer Vinyl in der Regel nur 40 Minuten Laufzeit hat. Daher haben ich mich dazu entschlossen, die Songs auf zwei Platten zu verteilen. Darüber hinaus habe ich schon jetzt wieder so viel neues Material. Über eine Stunde an Instrumentals.

“Ich möchte so viel wie möglich rausbringen”

ZG: Man kann also davon ausgehen, dass du in naher Zukunft noch ein weiteres Album veröffentlichst?

DP: Es wäre auf jeden Fall in meinem Interesse, wenn das Label (Vinyl Digital, Anm. d. Red.) da mitspielt. Ansonsten würde ich auch andere Möglichkeiten ausloten. Ich möchte gerne so viel wie möglich rausbringen.

ZG: Im Vergleich zu deinen Solo-Releases, welchen Zweck habt ihr als Freundeskreis mit den Beats-Platten verfolgt?

DP: Das war ursprünglich so gedacht, dass HipHip-Leute und MCs die Möglichkeit hatten, auf diese Beats zu texten bzw. rappen. 1997 hatten ja auch noch nicht alle die Möglichkeit, einfach so an einer MPC eigene Beats zu produzieren.

ZG: Du lebst ja mittlerweile schon seit einigen Jahren in Berlin. Besteht noch Kontakt zu den Kollegen vom Freundeskreis bzw. der Kolchose Crew?

DP: Sicher habe ich mit Max und Martin weiterhin Kontakt, auch wenn unsere gemeinsamen Projekte derzeit ruhen. Max hat sich die neuen Sachen von mir auch schon angehört und fand das cool. Was Freundeskreis betrifft, haben wir es immer so gehandhabt, dass wir in der Zeit, wo wir nicht zu dritt spielen, auch nicht mit unseren Solo-Projekten unter dem Freundeskreis-Label auftreten.

ZG: Ist dir kommerzieller Erfolg wichtig oder ging es auch vor allem darum, dass die Platten überhaupt erscheinen?

DP: Mir geht es in erster Linie darum, dass meine Musik gehört wird. Sicherlich bin ich mir durchaus bewusst, dass die Platten kein Thema für die Charts sind, weil die Songs nicht das Hit-Potential klassischer Charts-Singles besitzen.

ZG: Und wie kam es überhaupt dazu, dass deine Solo-Alben jetzt bei Vinyl Digital erscheinen konnten?

DP: Das war kompletter Zufall. Die Leute von Vinyl Digital haben mich ursprünglich wegen eines Remixes von Masta Ace (US-amerikanischer Underground-Rapper, Anm. d. Red.) angefragt. Doch leider ist es dann doch nicht zu einer Veröffentlichung gekommen. Aber darüber kam letztendlich der Kontakt zustande. Ein paar Monate später haben sie mich dann noch mal wegen einer Beats-Platte angeschrieben; und bei mir passte es ganz gut, weil ich zu dieser Zeit bereits schon Material von mehr als einer Stunde produziert hatte.

ZG: Wie wichtig ist dir dabei, dass die Alben auch auf Vinyl erhältlich sind?

DP: Das ist mir sehr wichtig. Ich habe allerdings auch Verständnis dafür, dass manche Leute keinen Plattenspieler besitzen. Von daher erscheinen die Alben auch auf CD und in digitaler Form.

“Hip-Hop ist für mich die logische Fortsetzung von Jazz”

ZG: Die Stücke sind ja allesamt sehr jazzig, sind das auch deine musikalischen Wurzeln oder warum gerade diese Stilrichtung?

DP: Da bin ich aus meinem Elternhaus sehr geprägt worden. Vor allem durch meine Mutter, die sehr viele Jazz-Platten hatte und durch die ich mich schon als Kind durchgehört habe. Diese Faszination hat mich praktisch nie losgelassen. Auch weil ich Hip-Hop immer als logische Fortsetzung von Jazz verstanden habe. Auch weil beide Musikrichtungen sich immer im Spannungsfeld zwischen freier Improvisation und fester Strukturen bewegen. So bin ich damals dann auch beim HipHop gelandet.

ZG: Künstler wie Dexter, Suff Daddy, FloFilz und Co. machen ja seit einigen Jahren erfolgreiche Instrumental-Musik. Was hältst du von deren Stil und gibt es eventuell auf künstlerischer Ebene einen kollegialen Austausch?

DP: Ich habe mich natürlich auch in die neuen Instrumental-Platten reingehört und fühlte mich dabei an die Sachen erinnert, die wir damals schon während der Freundeskreis-Zeit gemacht haben. Und Leute wie Dexter, FloFilz und Wun Two, den ich im übrigen absolut genial finde, besinnen sich auch auf diese Art von Oldschool-Musik zurück. Jan (Jan Vetter aka Wun Two, Anm. d. Red.) habe ich auch persönlich kennen gelernt. Und bei den Vorbereitungen zu meinen beiden Alben habe ich mich natürlich auch von deren Stil inspirieren lassen. Das ist für mich ganz normal. Das habe ich früher auch schon immer so gemacht.

ZG: Aber sicherlich hat sich der Prozess dieses Mal, gegenüber deinen Instrumental-Sachen von 1997, anders angefühlt?

DP: Auf jeden Fall. Es ist ja nicht so gewesen, dass ich jetzt als unbekannter Newcomer rauskomme. Ich habe mit meinen diversen Projekten ja bereits etwas vorzuweisen. Und indirekt sind die Künstler, die heute Instrumental-Platten in diesem Bereich machen, auch durch meine früheren Sachen inspiriert worden. Die sind ja mit den Freundeskreis-Platten praktisch aufgewachsen. Und dadurch, dass ich gemerkt habe, dass es für diese Art von Musik einen Markt gibt, habe ich mich bei den Aufnahmen meiner beiden Solo-Alben auch wiederum davon inspirieren lassen.

“Wir haben uns als Gegenbewegung zu den Fantas verstanden”

ZG: Wer sind für dich die Pioniere im deutschen HipHop, wenn du an Stuttgart denkst?

DP: Das waren eigentlich die Fantastischen Vier, auch wenn die natürlich einen ganz anderen Ansatz gehabt haben. Die waren ja auch schon ein paar Jahre vor uns (Freundeskreis, Anm. d. Red.) da und haben auch andere Vorbilder gehabt. Wir haben uns daher auch immer ein bisschen als Gegenbewegung zu den Fantas (Die Fantastischen Vier, Anm. d. Red.) verstanden. Und auch wenn wir uns gegenseitig respektiert haben, wollten wir so etwas wie eine Gegenstimme für Stuttgart eröffnen.

ZG: Und wie denkst du über neuere Entwicklungen im HipHop, Trap zum Beispiel?

DP: Das finde das zum Teil schon ziemlich gut. Es ist nur so, dass mich das textlich nicht immer so erreicht. Die Künstler sind aber alle wirklich super jung. Ich bin halt etwas verwöhnt, wenn ich an die damaligen Texte von zum Beispiel Afrob, Max Herre und die Massiven Töne denke. Das ist heute nicht immer so deep. Auf der anderen Seite finde ich so Sachen von Künstlern wie Yung Hurn (Wiener Rapper, Anm. d. Red.) auch schon ziemlich geil. Auch was die Beats betrifft. Das ist halt noch komplett Underground.

ZG: Okay, letzte Frage. Wird man dich mit deinen neuen Songs auch auf Tour, Konzerten oder Festivals live sehen können? Und was sind die nächsten Projekte?

DP: Das hängt ein wenig davon ab, was nun nach dem Release der Alben passiert. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, die Songs auch mit anderen Musikern live zu performen, ist das sicherlich reizvoll. Es muss halt passen und am Ende auch bezahlbar sein.

ZG: Philippe, ich bedanken mich für deine Zeit und das Interview.

Das Interview mit Don Philippe habe ich per Telefon geführt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Am 2. Dezember ist mit “Between Now And Now” das erste Solo-Album von Don Philippe erschienen. Am 23. Dezember folgt dann “A Long And Silent Street“. Die beiden Don Philippe Alben werden über Vinyl Digital veröffentlicht.

Bild: PR

Der Manowar Lyrics Generator

Manowar Lyrics Generator

Das Ding ist schon ein paar Jahr, kursiert aber gerade mal wieder im Netz: der Manowar Lyrics Generator. Programmiert hat das nette Online-Gimmick der brasilianische IT-Entwickler Douglas Matoso. Um die Texte zu Metal-Songs wie “Feel The Power And Steel”, “Ride Loud Warrrior” und “I Kill Your Kings With Horse” erstellen zu können, klickt einfach hier. Ein wunderbar kurzweiliger Zeitvertreib für langweilige Stunden im Büro.

Manowar Lyrics Generator: “Hail My Dead Death”

Und wer sich nicht vorstellen kann, wie das in der Praxis aussieht, dem sei dieser – vollkommen zufällig erstellte – Songtext der US-amerikanischen Metal-Band ans Herz gelegt.

FEEL THE POWER AND STEEL

Kill our horse
Hail my dead steel
Hail our hammer
They behold my power
I feel your battle without hammer
Kill screaming metal without fierce metal

Feel the power and steel
We hail all the glory with mighty honor
Feel the power and steel
Brothers attack all the steel

Fight the wind
Ride magic battle
Feel my honor
Ride my death

Feel the power and steel
Feel the power and steel
Feel the power and steel
Feel the power and steel

Das aktuelle Manowar Album “Kings of Metal MMXIV” ist bereits am 21. März 2014 erschienen.

Bild: Magic Circle Entertainment/Alive

Oakfield Festival 2016: Bands, Termin & Tickets

Gelände bei Nacht Oakfield Festival 2015

Das Oakfield Festival 2016 wird wieder eine Veranstaltung von Fans für Fans sein. Das haben sich die Macher des kleinen Festivals in Elsdorf – zwischen Bremen und Hamburg – erneut zum Ziel gesetzt. Die Planungen sind bereits wieder in vollem Gang. Der Termin für das kommende Oakfield steht auch schon fest: Am 06. August 2016 werden wieder zahlreiche Newcomer und etablierte Fans die Bühne rocken. Dazu kommt wieder das bunte Rahmenprogramm, wo unter anderem der Human-Kicker-Cup mit anschließender Siegerehrung zählt.

Oakfield Festival 2016: Line-up

Für 2016 sind nun bereits die ersten Acts verkündet worden. Zum einen die dänische Band Heimatt, die bereits auf die Roskilde Festival gespielt hat und mit ihrem Mix aus Folk und Pop auch das Elsdorfer Publikum begeistern möchte. Und die Münsteraner Band names Idle Class, die mit knackigem Punkrock für ordentlich Gefetze vor der Bühne sorgen wollen.

Ebenfalls dem Punkrock verschrieben haben sich die Jungs von Abramowicz. Mit ordentlich Bühnenerfahrung wollen die Hamburger nun auch auf Festivals jeder Art und Größe Werbung in eigener Sache machen. Und das gefällt durchaus.

Einst unter dem Namen Love Academy gegründet, machen Love A deutschsprachigen Post-Punk mit ordentlich Druck auf dem Kessel und cleveren Texten, die mehr als nur aneinandergereihte Buchstaben mit Melodien sind. Neuzugang Nummer fünf sind die Jungs von Liedfett, die eine irren Mix aus Punk, Pop und Singer-Songwriter-Melodien an den Start bringen und bei denen es garantiert auf und vor der Bühne nie langweilig werden dürfte.

Noch mehr Punkrock werden die Jungs von Turbostaat auf die Bühne bringen. Die Flensburger wurden jetzt offiziell als Headliner des Oakfield 2016 bestätigt. Ganz frisch reingekommen ist die Meldung, dass Tequila & The Sunrise Gang ebenfalls die Bretter rocken werden. Ende April erscheint das neue Album der Kieler Band. Noch drei weitere Bands folgen in den kommenden Wochen und Monaten. Weiter so!

Damit liest sich das fast vollständige Line-up wie folgt:

Turbostaaat | Love A | Tequila & The Sunrise Gang | Abramowicz | Liedfett | Heimatt | Idle Class | LENNA (Gewinner Bandcontest Bremen) | Der Wahnsinn (Gewinner Bandcontest Hamburg)

 

Oakfield Festival 2016: Bandcontest

Dazu wird es auch dieses Jahr für zwei norddeutsche Nachwuchsbands die Möglichkeit geben, sich einen Slot beim Oakfield Festival 2016 zu sichern. Dazu wird es wieder einen Bandcontest geben, wo sich in diesem Jahr in Bremen und Hamburg jeweils fünf Bands dem Votum des Publikums und der Jury stellen werden. Die Live-Entscheidungen finden am 13. Mai 2016 im Tower Musikclub (Bremen) und am 4. Juni 2016 im Rock Café St. Pauli (Hamburg) statt.

Im vergangenen Jahr spielten unter anderem Milliarden, Anchors & Hearts, Peterson und Le Fly vor mehr als 1000 Besuchern in Elsdorf. In 2016 sollen es noch mehr Fans werden. Mehr zum Festival und Tickets unter www.oakfieldfestival.de.

Update: 05.06.2016

Oakfield Bandcontest 2016: Der Wahnsinn gewinnen in Hamburg

Oakfield Bandcontest 2016 Der Wahnsinn Sieger Festival

Was für ein Abend, was für großartige Bands: Beim diesjährigen Oakfield Bandcontest in Hamburg ging es um nicht weniger als den letzten Slot im Line-up des Festivals, das am 6. August in Elsdorf – zwischen Hamburg und Bremen – stattfindet. In der ersten Runde in Bremen konnte sich bereits LENNA einen Platz sichern, nun war also Hamburg an der Reihe. Im The Rock Cafe St. Pauli standen die folgenden fünf Bands auf der Bühne: Deadly Past, Der Wahnsinn, Herr Nüchternd, Michél von Wussow und Mojo Riot.

Der Modus: Jede Band konnte jeweils 30 Minuten zeigen, was sie vor Publikum live zu bieten hat. Singer-Songwriter Michél von Wussow stand gleich mit ganzer Band und Background-Sängerin auf der Bühne und hatte jede Menge Unterstützer mitgebracht. Weiter ging es mit der Kieler Band Mojo Riot, die mit ihrem Alternative-Pop die Menge zum Tanzen brachten. Die Dritten im Bunde waren die Jungs von Deadly Past, die mit ihrem selbstbetitelten Trash-Metal-Rock ordentlich ablieferten, und noch während des ersten Songs einen kurzen Soundcheck machten. Das muss man auch erstmal bringen.

Oakfield Festival Bandcontest: Der Wahnsinn überzeugen

Dann wurde es etwas ruhiger und die Jungs von Herr Nüchternd enterten die Bühne im Rock Cafe und brachten die Menge mit ihrem gefühlvollen Deutschpop in Stimmung. Die letzten im Bunde waren dann schließlich die beiden Herren von Der Wahnsinn. Und die Show, die sie in der Folge mit ihrem gesellschaftskritischen Deutschpunk ablieferten, war in der Tat mehr als wahnsinnig. Am Ende aber Stand das Ergebnis fest: Publikum und Jury wählten Der Wahnsinn einstimmig zum Sieger.

Glückwunsch an die Gewinner und alle anderen Bands für den gelungenen Abend. Und einen großen Dank auch an die Truppe vom The Rock Cafe, die den Sound und die Lichtshow an diesem Abend perfekt beigesteuert haben. Und natürlich richte ich auch einen ganz persönlichen Dank und die Mädels und Jungs vom Oakfield-Orga-Team, die mich nun zum zweiten Mal in die Jury gewählt haben.

Das Oakfield Festival 2016 mit Turbostaat, Love A, Tequila and the Sunrise Gang und vielen anderen findet am 6. August statt. Weitere Infos und Tickets gibt es unter oakfieldfestival.de.

Foto-Credit: Till Petersen Photographie