Interview: Stunnah über Drum & Bass-Rap

Stunnah Interview Drum & Bass Rap 2014

Endlich kann ich der Netzgemeinde ein neues Artist-Feature mit dem Künstler Stunnah präsentieren. Seit den Nullerjahren beschäftigt sich der Bremer intensiv mit Musik; seit 2010 tritt er mit seinem Mix aus Drum & Bass- und Dubstep-Subkultur mit viel Sub-Bass auf. Dazu kommen noch Mainstream-orientierte Einflüsse. Das Erstaunliche aber ist, Stunnah macht das fast ausnahmslos in Eigenregie. Nun will er – mit deutschen Texten – neu durchstarten. Und das ist mehr als nur ein spröder Nine-to-Five-Job, das ist harte Arbeit.

Im Interview spricht Stunnah über ein Leben im “musikalischen Untergrund”, seine künstlerischen Einflüsse und seinen Plan B, der eigentlich keiner ist.

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Interview: Stieftocher über deutschen Urban Pop

Stieftochter Interview über deutschen Urban Pop

Ich treffe die Musikerin Stieftochter im Hamburger Schanzenviertel, aber nicht in einer der hippen Bars oder Restaurants, die zur Mittagszeit meist mehr als gut besetzt sind, sondern in einem gediegen und etwas altbackenen Café. Ein guter Ort, um einmal in Ruhe über die Rolle der weiblichen Künstler in Deutschland zu sprechen. Und über deutschen Urban Pop natürlich, denn das ist die Stilrichtung, für die Stieftochter vornehmlich steht.

Im Interview spricht die Sängerin über ihre ersten musikalischen Gehversuche, ihre ganz spezielle Bühnenshow mit Live-Band und das Potential von Sängerinnen in Deutschland.

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Interview: Björn Kleinhenz über künstlerischen Erfolg

Björn Kleinhenz Interview Foto by Simon Rydén

Björn Kleinhenz ist einer der Musiker, die mich schon seit dem Studium begleiten. Damals, es muss 2006 gewesen sein, habe ich ihn in der Hasenschaukel in St. Pauli auf der Hamburger Reeperbahn zum ersten Mal live gesehen. Damals platzte der kleine Laden aus allen Nähten. Alle wollten der Musik des schwedischen Sängers lauschen. Viele der frühen Songs hatte er zunächst online veröffentlicht, so dass man sich schon ein wenig mit der Musik vertraut machen konnte. Damals wie heute ist die irgendwie melancholisch anmutende Stimme von Kleinhenz’ das, was einen gleich in seinen Bann zieht. Mich zumindest. Dabei ist der Gesang so klar und kraftvoll, dass es vollkommen ausreicht, das sich die sonstige Instrumentierung der Songs (fast) ausschließlich auf die Gitarre beschränkt. Mehr braucht es  einfach nicht.

Wir haben Björn Kleinhenz während seiner aktuellen Tour in Bremen im DETE, dem Kultureinrichtungshaus in der Bremer Neustadt, live erleben können. Mit einer ganzen Reihe neuer Songs im Gepäck, die sicherlich auf dem kommenden Album zu finden sein werden, spielte der schwedische Independent-Künstler eine tolle Show im sehr intimen Rahmen. Was mich persönlich sehr gefreut hat, ist, dass er als Zugabe auch einen seiner ganz frühen Songs, “Strongest Machine” (erschienen auf dem Album “Trans Pony” (hier bestellen) aus dem Jahr 2005) als Zugabe gespielt hat. Dazu noch eine ganz eigene Version des Songs “Where Did You Sleep Last Night”, den man unter anderem von der “Nirvana MTV Unplugged”-Album kennen dürfte.

Einen Tag nach dem Konzert hat sich Björn Kleinhenz die Zeit genommen, um uns in einem kurzen Interview Rede und Antwort zu stehen. Dabei gab er einen kleinen Ausblick auf die kommenden Projekte.

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Interview: MAS über die “50 Wege EP” und neue Projekte

MAS Interview Deutschrap Rapper

2013 wagte der Rapper MAS mit der Veröffentlichung der “50 Wege EP” den Schritt aus der künstlerischen Anonymität heraus, und stellte seine Songs kurzerhand als kostenlosen Download ins Netz. Doch bis dahin war es ein langer Weg, denn mit dem Schreiben hatte Miles Scheller, wie MAS mit bürgerlichem Namen heißt, schon viel früher begonnen. Zunächst wollten seine zum Teil sehr poetischen Texten da noch nicht so richtig in den klassischen Rap-Kontext passen. Doch Rapper wie Casper oder Marteria haben längst unter Beweis gestellt, das es auch anders geht. Den Songs von MAS merkt man dabei förmlich an, das sie aus Liebe zur Musik und mit jeder Menge Herzblut entstanden sind.

Im Interview haben wir mit dem Karlsruher über den Weg zur ersten eigenen Veröffentlichung, den Erfolg auf der Bühne mit eigener Band und den kommenden Festival-Sommer gesprochen.

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